JU verwundert über Äußerung des SPD-Kreisvorsitzenden Sascha Binder:
Göppingen. Verwunderung zeigt die Junge Union (JU) im Kreis Göppingen hinsichtlich der neuesten Auslassungen des Landtagsabgeordneten Sascha Binder: „Wir fragen uns: was ist die Intention des SPD-Kreisvorsitzenden Binder und seines Rundumschlags?“, so Simon Weißenfels, Vorsitzender der JU im Kreis Göppingen. Einerseits sage er, Nicole Razavi MdL sei allen Verpflichtungen zur Transparenz im Rahmen der Offenlegungsregeln des Landtages nachgekommen und habe sich also völlig gesetzestreu verhalten. Gleichzeitig fordert er maximale Transparenz ein und bemängelt ein „Geschmäckle“ nach dem Motto, irgendetwas wird schon hängenbleiben.
„Als junge Politiker finden wir dies unredlich und fragen uns: Geht es ihm denn nicht vielmehr darum, seiner Wahlkreiskollegin, mit der er auch gemeinsam Mitglied im Beirat des AEW ist, persönlich zu schaden, um kurzfristige politische Erfolge zu feiern?“, so Weißenfels weiter. Dabei verkenne Binder wohl völlig, dass er sich selbst und viele seiner Kollegen in die Schusslinie bringe: "Nach seiner Argumentation müsste er, der im Gegensatz zu Nicole Razavi neben seinem Mandat einer tatsächlichen beruflichen Nebentätigkeit als angestellter Rechtsanwalt nachgeht und welche ebenfalls vom Landtag genehmigt ist, im Sinne der von ihm selbst geforderten „maximalen Transparenz“ eine Auskunft über seine Zusatzeinkommen geben, was er aber bisher nicht getan hat."
Die JU ist der Meinung, dass auch für den rechtspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion gelten sollten, „sich an Fakten zu halten und nicht den Berufstand der Politiker durch solche schädigenden Äußerungen zu diskreditieren“, so der JU-Vorsitzende. Gerade in der Phase der Findung von ehrenamtlich Engagierten und Kandidaten für die kommunalen Parlamentswahlen im Mai diesen Jahres schadet Binder allen Seiten und leistet allen politisch Tätigen einen Bärendienst. Kurzum: Wer mit dem Finger auf andere zeigt, muss immer wissen, dass drei Finger auf ihn selbst zeigen.

